suche

Gesundheit, Sicherheit, Umwelt



Um maximale Arbeitssicherheit zu gewährleisten, wurde eine Sicherheitsstudie durchgeführt. Grundlage hierfür war der Ansatz zum Risikomanagement, der von vielen amerikanischen, britischen und europäischen Rohrleitungsstandards übernommen wurde sowie der britischen Raumordnungspolitik. Das Gefahren- und Wirkungsmanagement bildet den Kern des Integrierten Managementsystems bei der NIC, das den Normen ISO 9001, ISO 14001 und OHSAS 18001 entspricht. Die wirksame Umsetzung des Managementsystems wird anhand von reaktiven und proaktiven Leistungsindikatoren sowie einem systematischen und unabhängigen Prüfsystem überwacht, das die Angemessenheit von Kontrollmaßnahmen für das Sicherheitsmanagement bewertet.

Arbeitssicherheit bei den Bautätigkeiten

Das Verlegen der Rohre wird kontinuierlich und umfassend überwacht. Bevor die Rohre zum Schweißen freigegeben werden, erfolgt eine Prüfung, um Transportschäden festzustellen. Danach werden sie verschweißt und zerstörungsfreien Prüfungen unterzogen. Nach der Fertigstellung wird jede Schweißnaht in einer Ultraschallprüfung geprüft, um eventuelle Schweißfehler zu erkennen.
Auf zulässige Schweißnähte wird eine Korrosionsschutzbechichtung aufgebracht. Außerdem wird geprüft, ob die Belastung der Rohrleitung beim Verlegen innerhalb der zulässigen Grenzen liegt. Technologie und Werkstoffe entsprechen dem neuesten Stand der Technik sowie den einschlägigen europäischen Normen und Praktiken.

Risikoüberwachung und -management

Die Pipeline-Anlage wird von einer Hauptzentrale (MCC) sowie einer Unterzentrale (SCC) gesteuert. Beide Zentralen sind so ausgestattet, dass die gesamte Pipeline-Anlage von dort überwacht und gesteuert werden kann und sind 24 Stunden pro Tag in Betrieb. Die Wartung und Überwachung der Pipeline soll sicherstellen, dass die Rohrleitungen und Abtragungen frei von Defekten sind. Angesichts der Länge der Pipeline wird Betriebs- und Wartungspersonal entlang der Route positioniert.

NIC wird alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um die Infrastruktur der Anlage gemäß der Auflagen für Hochdruckgasfernleitungen in Europa zu schützen.

Sicherheit

NIC hat einen internen Sicherheitsplan entwickelt, der den Auflagen für Sicherheitsbelange wie Wandalismus, Computerkriminalität, Leistungsstörung, Sabotage und Terrorismus Rechnung trägt, und wird diesen umsetzen. Er steht im Einklang mit den Freiwilligen Grundsätzen zur Wahrung der Sicherheit und der Menschenrechte und den Richtlinien zur Instandhaltung und Sicherung solcher Anlagen.

Ein Sicherheitsplan wurde erstellt, um die Sicherheit und Stabilität der Pipeline zu gewährleisten. Dieser Plan umfasst Maßnahmen zur Bewertung möglicher Angriffe, zur schnellen Erkennung und Milderung der Negativfolgen eines Störfalls.

Ein solides grenzüberschreitendes Sicherheitsprogramm für eine kritische Infrastruktur soll dazu dienen, das öffentliche Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Energieversorgung zu stärken. Risikoszenarien wurden bewertet und ensprechende Vorbereitungsmaßnahmen wurden getroffen.

NIC garantiert, dass alle Sicherheitskräfte, die zum Schutz der kritischen Infrastruktur eingesetzt werden, entsprechend ausgebildet und qualifiziert sind, insbesondere hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte. Die Erfüllung dieser Mindestanforderungen wird in regelmäßigen Prüfungen kontrolliert.

NIC sichert klar zu, dass Menschenrechtsverletzungen durch Mitarbeiter oder Lieferanten nicht toleriert werden und bei Verdachtsfällen entsprechende Untersuchungen und Strafverfolgungen eingeleitet werden.

Krisenmanagement

NIC gewährleistet, dass Krisenmanagementpläne erstellt werden, um spezielle Aufgaben bei Eintreten eines Störfalles zu delegieren, und eine Betreuung für Opfer und ihre Angehörigen anzubieten und eine ordnungsgemäße Wiederaufnahme zu normalen Betriebsbedingungen einzuleiten.

Diese Pläne enthalten die Managementstruktur, die zentralen Aufgaben, Notfalleinsätze und allgemeine Anweisungen, die während oder direkt nach einem Notfall oder einer Krisensituation zu befolgen sind. NIC erstellte diese Pläne, um auf die unmittelbaren Erfordernisse in Notfällen oder Krisen zu reagieren, während der Normalbetrieb unterbrochen ist und die zu ergreifenden Maßnahmen ausgerichtet sein müssen auf:

  • Schutz und Erhaltung des Lebens, der Gesundheit und des Wohlbefindens von Menschen
  • Minimierung von Schäden für die natürliche Umgebung
  • Minimierung von Verlust, Schäden oder Störungen an den Anlagen, Ressourcen oder Betriebsabläufen von NIC
  • Veranlassen sofortiger Kommunikation und Information hinsichtlich der Notfallmaßnahmen
  • Bereitstellung notwendiger Leistungen und Abläufe
  • Lieferung und Analyse von Informationen zur Förderung der Entscheidungsprozesse und Maßnahmenpläne

Health, Safety & Environment (HSE) Policy ()